People of Cult and Glory
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PEOPLE OF CULT AND GLORY
KATHRIN & ANDI
Good people. Good things. Right next door.
Manchmal muss man nicht nach Florenz, Paris oder Tokio reisen, um Menschen zu treffen, die dieselbe Begeisterung für besondere Dinge teilen.
Manchmal sind sie einfach nebenan.
So ist es mit Kathrin Christians und Andi.
Kathrin betreibt mit Heimat Heidelberg in unmittelbarer Nachbarschaft zu uns ein Geschäft, das vieles von dem verkörpert, was wir auch bei Cult and Glory schätzen: persönliche Auswahl, Herkunft, kleine Produzenten und Produkte, hinter denen Menschen und Geschichten stehen.
Andi, ihr Lebenspartner, wiederum gehört zu den Menschen, die unsere eigene Arbeit mit großer Begeisterung begleiten.
Zwei Menschen. Zwei unterschiedliche Perspektiven. Und eine gemeinsame Freude an guten Dingen.
Kathrin – von der Musik zur Heimat
Kathrins Weg in den Einzelhandel begann an einem ganz anderen Ort.
Sie kommt aus der Musik und war als Konzertflötistin international unterwegs. Auf ihren Reisen wurde sie immer wieder gefragt, etwas Besonderes aus Heidelberg mitzubringen. Doch genau die Produkte, die sie selbst gerne verschenkt hätte, waren oft erstaunlich schwer zu finden.
Aus diesem Gedanken entstand schließlich Heimat.
2019 eröffnete Kathrin ihr Geschäft und begann, besondere Produkte aus Heidelberg und der Region zusammenzutragen. Sie wollte keine beliebige Ansammlung klassischer Souvenirs anbieten, sondern Dinge, deren Herkunft sie kennt und hinter denen Menschen stehen.
Inzwischen ist daraus weit mehr als ein Geschäft geworden.
Kathrin entwickelt eigene Produkte, beschäftigt sich mit Rezepturen, Gestaltung und Verpackung und verbindet Handel mit eigener Herstellung. Ihr Sortiment umfasst mittlerweile Hunderte Produkte, darunter zahlreiche Eigenentwicklungen.
Das gefällt mir.
Denn es geht nicht darum, ein möglichst großes Sortiment zusammenzustellen.
Es geht um Auswahl, Herkunft und Persönlichkeit.
Ein neuer Ort in Handschuhsheim
2026 verlegte Kathrin Heimat von der Heidelberger Altstadt nach Handschuhsheim – und damit in unsere unmittelbare Nachbarschaft.
Auch diese Entscheidung erzählt etwas über ihre Vorstellung vom Einzelhandel.
Ein Laden sollte heute nicht nur Verkaufsfläche sein. Menschen sollen entdecken, probieren, miteinander sprechen und wiederkommen.
Ein Geschäft als Ort der Begegnung – und nicht nur als Übergabestelle für Ware.
Genau solche Geschäfte braucht eine Stadt.
Denn gegen die Geschwindigkeit und Bequemlichkeit des Internets wird der unabhängige Handel kaum gewinnen.
Und das muss er auch nicht.
Er kann etwas bieten, das sich nur schwer digitalisieren lässt:
Persönlichkeit. Wissen. Begegnung.
Und dann ist da Andi
Andi ist Kathrins Lebenspartner.
Und Andi gehört inzwischen zu den Kunden, bei denen wir manchmal das Gefühl haben, dass wir ihm eigentlich alles zeigen können, was wir gerade entwickeln.
Schuhe?
Interessant.
Eine neue Tasche?
Interessant.
Alter Swiss Army Canvas?
Sowieso interessant.
Denim, Leder, Patina, ungewöhnliche Konstruktionen?
Immer her damit.
Aber gerade deshalb ist Andi für uns mehr als einfach ein guter Kunde.
Er versteht die Idee hinter den Dingen.
Der Kunde, den man sich als kleine Marke wünscht
Wenn man eine kleine unabhängige Marke aufbaut, sind solche Menschen unglaublich wichtig.
Nicht nur, weil sie etwas kaufen.
Sondern weil sie neugierig bleiben.
Andi möchte wissen, was wir als Nächstes machen. Er interessiert sich für Materialien und Details und hat Freude daran, die Produkte tatsächlich zu benutzen.
Das ist ein großer Unterschied.
Unsere Taschen sollen nicht im Schrank liegen.
Unsere Schuhe sollen nicht nach drei Jahren noch aussehen, als wären sie gestern aus dem Karton gekommen.
Canvas darf Spuren bekommen.
Leder darf sich verändern.
Denim darf ausbleichen.
Ein gutes Produkt darf zeigen, dass es gelebt hat.
Made from History. Built for the Future.
Zwei Taschen und ein Sprung
Das Bild von Andi mit zwei unserer Taschen gefällt mir deshalb besonders gut.
Es ist nicht inszenierte Perfektion.
Es hat Energie.
Zwei Taschen in den Händen – und ab dafür.
Eigentlich erzählt dieses Bild mehr über unsere Vorstellung von Cult and Glory als manches perfekt produzierte Kampagnenfoto.
Die Produkte sind da.
Aber der Mensch gibt ihnen Leben.
Genau darum geht es.
Kathrin und Andi
Und an diesem Punkt verbinden sich ihre beiden Geschichten.
Kathrin sucht und entwickelt besondere Produkte für Heimat.
Andi begeistert sich für gute Produkte und die Geschichten dahinter.
Und wir arbeiten ein paar Schritte weiter an Schuhen, Taschen und Materialien, von denen wir glauben, dass sie es wert sind, lange benutzt zu werden.
Vielleicht ist das eine kleine Sache.
Aber ich glaube, dass genau daraus interessante Nachbarschaften entstehen.
Menschen besuchen uns und entdecken Heimat.
Menschen kommen zu Heimat und entdecken vielleicht Cult and Glory.
Man spricht miteinander.
Man empfiehlt sich.
Man tauscht Ideen aus.
Und vielleicht entsteht irgendwann sogar etwas Gemeinsames daraus.
So sollte unabhängiger Einzelhandel funktionieren.
Nicht Konkurrenz. Nachbarschaft.
Wir haben uns daran gewöhnt, Unternehmen in Kategorien zu denken.
Mitbewerber.
Zielgruppen.
Marktanteile.
Positionierungen.
Ich finde einen anderen Gedanken interessanter:
Nachbarschaft.
Ein gutes Viertel entsteht nicht dadurch, dass jeder Laden dasselbe anbietet.
Es entsteht dadurch, dass unterschiedliche Menschen etwas Eigenständiges machen.
Ein Barber.
Ein Jeansladen.
Eine kleine Manufaktur.
Ein Café.
Ein Geschäft wie Heimat.
Und eine Marke wie Cult and Glory.
Jeder hat seine eigene Geschichte – aber gemeinsam entsteht eine Kultur.
Und genau diese kleinen, eigenständigen Welten sind es, die eine Stadt interessant machen.
People of Cult and Glory
Genau deshalb gehören Kathrin und Andi für mich zu People of Cult and Glory.
Kathrin nicht, weil sie unsere Produkte verkaufen muss.
Andi nicht, weil er möglichst viele davon kaufen soll.
Sondern weil beide etwas verkörpern, das wir mit dieser Serie zeigen möchten.
Neugier.
Individualität.
Freude an besonderen Dingen.
Und die Überzeugung, dass Produkte interessanter werden, wenn man weiß, woher sie kommen und wer hinter ihnen steht.
Das verbindet sie mit den Menschen, die wir bereits in dieser Serie vorgestellt haben.
Ruedi Karrer und seine jahrzehntelange Leidenschaft für Denim.
Matthias van Reimersdahl und sein Weg vom Denim zum Messer.
Marco Sailer und seine Vorstellung von klassischem Barber-Handwerk.
Und jetzt Kathrin und Andi.
Keine gecasteten Markenbotschafter.
Keine Influencer-Kampagne.
Einfach Menschen, denen wir begegnet sind und die wir interessant finden.
Vielleicht ist genau das am Ende die Idee hinter People of Cult and Glory:
Wir suchen nicht nach Menschen, die zu unserer Marke passen.
Wir erzählen von den Menschen, die unsere Welt geprägt haben.
PEOPLE OF CULT AND GLORY
KATHRIN & ANDI
The Neighbours.
Good people.
Good things.
Right next door.